KINDHEITSERINNERUNGEN




Kürzlich telefonierte ich mit einer anderen Bloggerin und wie das oft so bei Gesprächen ist, man kommt von einem Thema zum anderen und Sie gab mir viele Tipps für meinen Blog. 




Auch dieses Thema Kindheitserinnerungen. Viele Gedanken kreisten dann in meinem Kopf und ich wusste nicht, wie ich das Thema so einfach aufschreiben sollte. 

Da Yvonne der Gedanke / das Thema auch nicht mehr aus dem Kopf ging und auch über Ihre Kinderheitserinnerungen nachdachte und auch viele wieder zum vorschein kamen, veranstaltet Sie eine Blogparade und daüber bin ich sehr froh. 

Es gab mir endlich den Anstoß darüber zu schreiben. 

Da meine Mutter bereits mit 41 Jahren starb. Ich war zu dem Zeitpunkt 21 Jahre.

Auch nach diesen inzwischen 27 Jahren fehlt Sie mir sehr. 
Ich bin eben ein Mama Kind. Schon immer gewesen. 

Kürzlich postete jemand auf Facebook beim Muttertag, wenn ich nur einmal mit Dir im Himmel telefonieren könnte. Es trieb mir so wie jetzt die Tränen in die Augen und ein Kloß im Hals.

Tausend fragen hätte ich.

Einfach mal wieder Ihre Stimme hören, fragen können, antworten bekommen, die mir bestimmt nicht immer gefallen, weil meine Mutti mir nie nach dem Mund geredet hat. Sie hat immer gesagt: Elke denk mal darüber nach und sag mir morgen deine Antwort.
Da ich ein sehr impulsiver Mensch bin und oft dann in diesem impulsiv sein, viele Fehler mache, die ich dann im nach hinein bereue. Mir fehlen unsere Gespräche und das wir uns dann verquatschen haben, obwohl wir die Wohnung putzen wollten.
Wir haben dann immer gesagt. Arbeit geh weg wir kommen und haben gelacht.

Wir haben gemeinsam gekocht und so habe ich kochen gelernt,
nicht aus einem Kochbuch. Zu Weihnachten waren wir die reinste Plätzen Manufaktur. Rumkugeln, Obladengebäck und was wir nicht alles gemacht haben. 

Aber es gab auch Zeiten, wo ich meine Grenzen ausprobierte, wie jedes Kind und Teenager es getan hat und wohl bestimmt auch immer noch macht.

Tja, da konnte es schon mal zwischen meiner Mutti und mir knallen und ich fing mir auch mal eine ein.

Oha, da habe ich jetzt etwas geschrieben.
Heut zu Tage darf man das nicht mehr.

Aber ich muss sagen, es war nicht schlimm. Ich wusst ja jedesmal warum. Und ich kann es an einer Hand abzählen und wir haben auch jedesmal darüber gesprochen. Ich muss für mich persönlich sagen, ich habe daran keine schlechten Erinnungen. Weil ich ja wusste warum und ich habe meine Mutti dann auch immer bis zum letzten punkt ausgereizt und das dauerte sehr sehr lange.

Wenn ich mich jetzt so auf dem Foto sehe, da muss ich an meine vielen Krankenhausaufenhalte denken und wie wir immer geweint haben, weil ich im Krankenhaus bleiben muste und meine Mutti gehen musste. 

Es gibt nur einen Krankenhausaufenthalt, der für mich nicht schlimm war. Ich bekam meine Mandeln raus und meine Eltern auch. Wir hatten ein Familienzimmer. In dem Zimmer lag mein Papa meine Mutti und ich. So fühlte ich mich nicht allein, weil ich meine Eltern zu jeder Zeit bei mir hatte. 

Ich war als Kind nie so der Puppenfan. Also habe ich auch nur zwei Puppen und die habe ich nach meinen Lieblingskrankenschwestern benannt. Silvia und Claudia. Auch wenn ich mich nicht mehr an die Personen erinnern kann. Aber meine Puppen habe ich noch und sie sitzen oben auf dem Sofa.  




Mutti und ich....  


Ich muss noch lachen als die Zeit kam, wo es um das Rauchen ging. Da meine Eltern beide Raucher waren meinte meine Mutter, als es ich zu einer Schulparty ging. " Elke , wenn Du auf der Feier rauchen solltest, sag es mir bitte , ich möchte es nicht von unserer Nachbarin erfahren."  Ich so, aber ich will ja gar nicht rauchen. Mutti dann so, ich mein ja nur falls. :-) Damit war das Thema erledigt. Am nächsten Tag habe ich Ihr dann gesagt, das ich bei meiner Freundin an der Zigarette einmal gezogen habe. Sie lachte und meinte ,"und" ?  Bäh, schmeckt nicht habe ich gesagt und das Thema Zigaretten war für mich durch. 






Da meine Eltern sich scheiden liessen als ich 5 Jahre alt war, habe ich nicht soviel Erinnungen was mein Papa und ich gemeinsam gemacht haben. 

Aber so wie hier auf dem Bild, da hatte Papa mir Fahrradfahren beigebracht. Das war lustig, das weiss ich noch. Weil es erst nicht klappte, dann wie von selbst und "rums" viel ich hin. Vor lauter Schreck viel ich an zu heulen. Papa meinte nur: Ist nicht schlimm Elke, es steht auch niemand hinter einer Gardine der das gesehen hat. Tja, und ich war ruhig :-) 
Weiter ging es . Fahrradfahren üben und Papa war super darin. Ich habe es schnell gelernt.


Schlitten sind wir auch gefahren, das war schön. Ich habe einige schöne Erinnungen.  Als ich 10 Jahre alt war, da kaufte Papa sich einen Schäferhund "Yvo! Ich habe ihn heiss und innig geliebt und er war ein klasse Hund. Wir waren viel auf dem Hundeplatz und ich war megastolz wenn Papa und Yvo einen Pokal gewannen und das waren viele. Ich die keinen Orientierungssinn hat und mit Yvo im Wald spazieren war und dann nicht mehr wusste wo sie war und Yvo das spürte, ich ging einfach hinter ihm her und dann blieb er stehen und schaute mich an und der Blick war so, "Na, weist Du wieder wo wir sind" Das war eine schöne Zeit. 

Meine Mutter die viel im Krankenhaus lag und mein Vater der Busfahrer im Ort war, da war ich immer glücklich wenn ich mit Ihm mitfahren konnte und Papa an den Endstationen Pause hatte, da haben wir dann gemeinsam im Bus meine Hausaufgaben gemacht, also die, die ich nicht konnte oder wusste.

Wenn ich hier so sitzte und schreibe, da fallen mir immer mehr Erinnungen ein und das macht mich glücklich. 





An meiner Kommunion fehlte mir Papa auch sehr. 
Meine Oma und mein Opa waren dabei. 


Na, meine Schulzeit.
Die war nicht so besonders. Ich bin schon gern zur Schule gegangen, wenn nur nicht die Prüfungen gewesen wären. Das ist bis heute das schlimmste für mich, weil dann mein Kopf wie leer ist. Demensprechend musste ich für gute Noten immer mehr lernen als anderen. Ich bekomme heute noch Panik, wenn es heisst, es wird schriftlich geprüft. Die einzigste Prüfung, an die ich ohne Panik hinbekommen habe, das war meine Führerscheinprüfung.

Mein Cousen Jürgen, wir sind gleichalt. 
Also im gleichen Jahrgang geboren nur ich bin 12 Tage älter :-) ,
wir waren immer der Meinung, man müsste Noten anders ausdrücken. Eine 1, da könnte man schon sehr gut sagen, aber ab einem Befriedigend sollte man es nicht so hart ausdrücken. Ja, so war unsere Welt bezüglich Schule. Ich muss heute noch lachen, wenn ich daran denke. 

Oma und Opa

Bei meiner Oma und meinem Opa war ich viel, mein Papa wohnte mit im gleichen Haus. 

Dort konnte ich immer kochen was ich wollte. Oha und die Küche sah dann immer aus. Aber ich durfte dort experementieren und Opa aß alles immer schön auf.  
Ich fuhr mit meinen Großeltern auch immer vom Mütter und Väter Verein mit. Das waren immer schöne Auflüge und wenn mein Papa den Bus für den Ausflug fuhr, da war ich immer Megastolz und durfte vor bei ihm sitzen. 

Opa half mir auch bei meiner Religionsarbeit, na sagen wir mal, er half mir dezent beim schummeln. Aber ich habe eine 1 bekommen. 

Ich muss gerade so beim Schreiben lachen. Mir fällt nämlich die Schaumschlacht von meiner Cousine und mir ein. 
Oma und Opa hatten in der Badwanne so eine elektrische Badematte und als ich und meine Cousine Badeten, haben wir die eingeschaltet. Was nicht tragisch ist. Nur das man dann kein Badeschaum in das Badewasser geben darf. Aber meine Cousine und ich taten das. Aber ich muss sagen unwissentlich. Erst war es noch lustig, als der Schaum aufstieg, aber als der Badezimmerboden damit bedeckt war. Das war uns doch dann unheimlich und wir riefen bewusst nur nach unserem Opa. Der dann auch kam und lachte. Dummerweise war durch unsere rufe, unsere Oma auch alamiert ! Oh weiha, das gab schäne. Aber Opa beschwichtigte. 

Wir haben viel unternommen und ich bin froh darüber. 

Viel viel mehr Kindheitserinnungen fallen mir ein.
Aber ich gebe zu, es tut schon weh, wenn ich hier alles so aufschreibe. Aber es tut auch gut, sich daran zu erinnern.

Ich muss auch noch dazu schreiben, mein Vater verstarb vor 10 Jahren. Er wurde gerade mal 64 Jahre alt. 

Yvonne, ich Danke Dir für diese Blogparade.

Liebe Grüße, Elke