Fructoseintoleranz ... Na und




Warum mein Titel Fructoseintoleranz .. Na und .... heisst. 

So ganz "na und" ist das Thema nicht für mich. Aber ich nehme gerade an der Blogparade oder Aufruf von Danielas Foodblog teil. Daniela leidet an einer Histamintoleranz. 




Jeden Freitag am Ende eines Monats, für Februar ist es jetzt der 24te, kann man ein Histaminarmes Rezept vorstellen.

Ich habe beides. Eine Fructoseintoleranz und eine Histamintoleranz. 

Bei mir wurde die FI (Fructoseintoleranz) im November 2007 festgestellt.  Das auch wiederum nur duch zufall. 

Im April 2007 hatte ich einen Blindarmdurchbruch und darauf folgte ein Darmverschluß. Mir ging es erst auch gut, aber nach einiger Zeit merkte ich immer mehr, wie  ich verschiedenste Lebensmittel nicht vertrug.  Das Thema Darm was ja leider immer noch ein Tabu Thema ist, wurde damals noch nicht so wirklich öffentlich besprochen oder gesprochen. 

Mit einer Freundin saß ich Abends in Bielefeld in einem Lokal und wir aßen so verschiedene Sachen, bzw. Tanja suchte sich schon das aus was sie vertrug. Ich fragte was es mit Ihrer FI auf sich hat. Bis dato hatte ich davon noch nichts gehört, nur von einer Lactosintoleranz. Sie erzählte mir wie Ihre Beschwerden immer schlimmer wurden und Ihre Ärztin sie dann zu einem Gastroentrologen schickte. Tanja war fest der Überzeugung eine Lactoseintoleranz zu haben. Ich wusste auch warum. Wir waren 6 Jahre lang auch Kollegen und ich hatte schon so einiges mitbekommen. Als der Test das aber nicht bestätigte und eine FI sich bestätigte, da war so einiges klar. Ich erzählte Ihr dann von meinen Beschwerden nach der OP. Das erst alles gut war und jetzt alles immer nur schlimmer wird. Da ich auch sehr viel Antibiothika bekommen hatte, konnte das schon sein, das daraus eine FI entstand. Die kann sogar durch eine Grippe hervorgerufen werden. 

Nach diesem Abend überlegte ich nicht lange und holte mir bei meinem damaligen Hausarzt einen Termin und erzählte es ihm und bat ihn um eine Überweisung für den Gastroentrologen.
Dieser war erst voll und ganz dagegen und schob es immer noch auf die OP und das Antibiotika. Ich lies aber nicht locker und bekam  die Überweisung.

2 Wochen später hatte ich einen Termin bei dem Gastroentrologen in Bielefed. Da wo Tanja auch war. Der Atemtest bei der Lacotoseintoleranz bestätigte sich nicht. Aber .....

...und was soll ich euch sagen. Mein Instinkt hatte mich nicht verlassen.

Bei der Lactoseunverträglichkeit hatte ja ich nicht reagiert, aber bei der FI um so schneller und sehr hoch. Es gibt da ja auch einstufungen.

Das Gespräch mit dem Arzt folgte und ich bekam auch eine von Ihm zusammengestellte Lektüre mit. Ebenso wurde 2 x ein Ernährungsberatungstermin vereinbart.

Erst war mir das alles noch gar nicht bewusst, was auf mich zukam. Zuhausae las ich mir dann alles in Ruhe durch.  Da brach dann eine Welt für mich zusammen. Mein erster Gedanke war "Jetzt kannst Du nichts mehr Essen " :-) Ich startet dann erst die Auslasdiät und wuselte und googelte. Langsam ging es mir besser und ich fing an umzudenken.

Da die Beschwerden nicht so verschwanden wie der Arzt es sich vorstellte, tippte er noch auf eine Histaminintoleranz. Getestet wurde es nicht. Ich sollte es anhand der Lebensmittel ausprobieren. Was auch allem entsprach was so der Arzt mir mitteilte.

Was mein Hausarzt zu mir sage, als ich das nächste mal ein Gespräch bei ihm hatte. Nicht viel.. Er war wohl beleidigt. Sein Originalsatzt hallt mir auch heute nach fast 10 Jahren im Ohr. "Tja, da müssen Sie eben den Zucker weglassen "
Ich war nach diesem Satz geschockt und habe dann auch den Hausarzt gewechselt.

10 Jahre Lebe ich schon damit und kenne inzwisachen meinen Körper sehr gut. Wenn ich Streß habe, dann verzeit er mir nichts. Bin ich im Urlaub und relaxt, dann darf ich mir schon manches mehr leisten, was doch der FI nicht entspricht. 

Auch ist jeder FI ler anders. Ich vertrage 1-2 Bananen die Woche, wenn Sie noch fast grün sind.
Tanja wiederum gar nicht. Dafür vertägt Sie Kiwis. :-(   Das habe ich irgendwann auch mal ausprobiert.
Das war ein böser Fehler.  Aber es schmerzt schon, ich habe Kiwis, Ananas und Co so gern gegessen. 

Wenn die Erdbeerzeit da ist... Ich esse Erdbeeren, aber mit Jogurt und Traubenzucker, das neutralisiert sich bei mir etwas. 

Wie gesagt, jeder ist anders und die Medizin und Forscbung geht weiter. 

In meinem Bekantenkreis wurde das jetzt auch bei jemanden die FI festgestellt. Dort wird ganz anders damit umgegangen wie bei mir. Ich muste die Auslassdiät, so nannte man es damals, 3 Monate am Stück machen. Bei dem Bekannten, geht es in 14tägiger Etappe. Ebenso darf er angeblich Rapshonig essen. Mir wurde damals gesagt, Honig gar nicht. Ich bin dann auf den Reissirup umgestiegen. Der aber sehr gut schmeckt und ich finde, sogar noch besser wie Honig. Aber es ist gut so, dann man sich langsam damit auseinander setzten. 

Daher freue ich mich über den Aufruf von Daniela und bin gern dabei.

Mein Buch... was Ihr oben seht. Ich gebe es zu, habe ich lange nicht mehr in der Hand gehabt bzw. darin gelesen. Denn nach 10 Jahren, schreibt man sich die Rezepte selbst um oder nimmt einfach andere Zutaten. 

Ich backe trotzdem sehr gerne. Profitieren tun mein Mann, meine Schwiegermutter, seine und meine Kollegen und ein Stück ist für mich. 

Das war es nun von mir. Das war aber auch lang genug. Ich bin dann mal auf suche nach einem schönen Rezept. Am 24.2.2017 könnt Ihr es dann hier lesen. 

Wer von euch hat auch eine FI und/oder Histamin oder Lactoseintoleranz und wie geht es euch damit. Schreibt doch bitte. ich freue mich .

Habt einen schönen Tag

eure  









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